Genus
Home • Nach oben • Uebersicht • Thesen • Grundlagen • Kritik • Irrtum • Forderungen • Bibelübersetzung • Sexismus • Konsequenzen • ... konsequent • Realitäten • Inkonsequenz • "man" • Der 13. • Missachtung • Genus

Zurück

Das grammatische Geschlecht - Stein des Anstoßes der Feministinnen ...
     
Das Genus   In der Grammatik wird das Genus (lat. Geschlecht, Pl.: Genera) auch als grammatisches Geschlecht bezeichnet. Geschlecht ist hier nicht als 'biologisches Geschlecht' zu verstehen, sondern als Klassifizierungsbezeichnung. Wenn man also sagt, ein Wort weise ein bestimmtes Genus auf, heißt das, es gehört zu einer bestimmten Klasse von Wörtern, die sich grammatisch gleich verhalten.

In der europäischen Grammatiktradition werden die verschiedenen Genera irreführenderweise mit Termini wie Maskulinum, Femininum und Neutrum bezeichnet, die einen Zusammenhang zum biologischen Geschlecht (vergleiche Sexus) nahe legen. Ein solcher Zusammenhang ist im Bereich der Wörter, die belebte Wesen bezeichnen, zwar sehr häufig, aber keineswegs zwingend, denn das Mädchen ist weiblich, obwohl es im Neutrum steht (der Artikel bezieht sich hier auf den Diminutiv, welcher immer sächlich ist); ein Kind ist entweder männlich oder weiblich, obwohl es immer im Neutrum steht; ein Gast, eine Geisel oder eine Person können männlich oder weiblich sein, obwohl das Substantiv immer im Maskulinum oder Femininum steht.

Die Feministische Linguistik hat darauf aufmerksam gemacht, dass aufgrund dieser Problematik eine Wahrnehmungsverzerrung stattfinden würde, die insbesondere immer dann zusätzlich verstärkt wird, wenn das spezifische Maskulinum nicht gekennzeichnet wird.

Der Hauptkritikpunkt der feministischen Linguistik an der deutschen Sprache richtet sich also gegen den Gebrauch des generischen Maskulinums. Das Ergebnis wäre die Abschaffung des "allgemeinen Menschen".

Kommentar: Wer es unterstellt, kann es begründen. Begründen kann man überhaupt alles. Irgendwie.

zitiert nach http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

     
Ich verweigere mich!  

Bei allem Respekt und aller Unterstützung - ich wehre mich aber gegen eine sprachliche Regelung, die ursächlich die Frage nach der  "Benachteiligung der Frau im generischen Maskulinum" stellt, den geschlechterneutralen Plural falsch interpretiert und abschaffen will.

Diese feministische Unterstellung lehne ich inzwischen aus verschiedenen Gründen ab. Bei aller Änderung der Sprache soll eine Gleichberechtigung erreicht werden. Nicht ihr Gegenteil. Die Abschaffung des Menschen kann nicht Ziel der sprachlichen Erneuerung sein. Eine Umgestaltung der Sprache zur Mühseligkeit schon gar nicht.

     
Die Wandlung   Die traditionelle Form des "generischen Maskulinums" durchlief eine Entwicklung zur abstrahierenden Wortbedeutung.  Die inzwischen hier eingetretene "Feminisierung" verweist wieder auf jene Bedeutung - das natürliche (nicht das generische) Geschlecht - , von der ja in bestimmten Zusammenhängen gerade abstrahiert werden soll, um dem Gleichheitsprinzip Genüge zu tun.
Gratulation, meine Frauen!
     
    Ein Mensch, der liest, ist ein Leser, einer, der singt, ein Sänger und einer, der arbeitet, ein Arbeiter.
Diese traditionelle Schreib- und Denkweise mag im strengen feministischen Blickwinkel Stein des Anstoßes sein, da sich inzwischen weibliche Personenbezeichnungen in der Sprache gebildet haben.
Aber noch einmal: Ich wende mich gegen die Beidnennung im Plural bzw. die so genannte Paarbildung, die die Sprache so verunstaltet.

 

 

 

START UEBER MICH INTERESSEN SCHREIBWELT - DER AUTOR SCIENCE FICTION WELT DER KOBER ZWICKAU-GUIDE SITEMAP IMPRESSUM