|
Ich bin nie auf die Idee
gekommen, meine eigenen Texte zu veröffentlichen.
Eigentlich habe ich 1989 die letzten Zeilen geschrieben und mir dann
(da gab es durch meinen Umzug in die BRD Wichtigeres zu tun)
völlige Abstinenz verordnet. Bis auf das, was ich in der Pressestelle
des Landkreises Zwickauer Land generieren musste. Mit Prosa hatte das
selten zu tun, aber irgendwie hielt es einen immer in Schwung. Bis auf
das Beamtendeutsch. Da habe ich oft gehadert.
2000 lud mich der SF-Freundeskreis Leipzig zu einer Lesung ein - das
fand ich komisch, aber ich habe es nie bereut, hingefahren zu sein und
auf eine Menge von Fans mit meinen Büchern zu treffen.
Irgendwann haben mich Besucher als Autor eingestuft und bemängelt, dass
nirgendwo Textproben zu finden seien.
Darum gibt es ab Februar 2003 diese neue Seite. Sie soll wachsen.
Nicht ins uferlose, dafür aber zeigen, dass mir die Lust am Schreiben
nach dreizehn Jahren Enthaltsamkeit allmählich wieder erwachsen ist.
Weihnachtsmärchen
Weihnachten der anderen Art. Manche haben
es nicht verstanden.
Erschienen in der 1. Online Ausgabe des
Zeitspur-Verlages Ende 2002.
Mo'yin der Alill
Während einer Zusammenkunft des Zwickauer
Autorenzirkels (ich hatte ein wenig bei Satzung und Umwandlung zu einem
eingetragenen Verein geholfen), wurde ich aufgefordert, eine Kostprobe
meines "Könnens" zu bieten. Aus dem Keller holte ich ein uraltes
Manuskript. "Mo'yin der Alill". Es war gerade greifbar.
Klaus Tippmann von der lokalen Tageszeitung "Freie Presse" macht sich
heute noch lustig darüber. Andere konnten mit dem Gehörten nichts
anfangen. Aber Bert Winkler fragte, wieso ich solches nicht einem Verlag
anbieten würde. Ich winkte ab. In einem Anflug von ... schenkte ich ihm
die Geschichte.
Viele Jahre später, 2003, kehrte sie zu mir zurück. Da habe ich sie
endlich mal wieder gelesen und einiges davon verworfen.
Mit Berts Hilfe, der in dieser
Geschichte mehr Poesie und Leben entdeckte als ich, fand der Mo`yin dann
einen Weg in einen Verlag ...
Die Festung
An dieser Erzählung arbeite ich gerade
gemeinsam mit dem Scanner.
Um jeden Preis versucht Arkwaal in die so genannte "Festung" zu
gelangen. Um diesen geheimnisvollen, künstlichen Planeten ranken sich
viele Anekdoten. Arkwaal ist bereit, dafür über Leichen zu gehen.
(Auszug)
Maschinenmenschen
Ungewollt wird Shimaka auf den Asteroiden
Yabro-Station gezwungen. Bald steht er vor der Frage: Darf es künstliche
Intelligenz geben?.
Der Lopter unterdrückt die Wissenschaftler, lässt sie für sich arbeiten,
aber sie sinnen auf Freiheit.
(Auszug)
Zaatar
Professor O'Hyra ist ein strikter Gegner
der Theorien über Zeitreisen. Zaatar versucht ihn vom Gegenteil zu
überzeugen.
|