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Intelligent Kochen - Tipps aus der
eigenen Hexenküche.
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Teigwaren |

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Bei Fertigsuppen
verwende doch einfach die Hälfte der angegebenen Wassermenge. Mit einem
Deckel auf dem Topf benötigt die Suppe nur ein kurzes Aufkochen. Wärmequelle
völlig abdrehen. Zehn Minuten ziehen lassen. Die Teigwaren sind gar. Jetzt
kaltes Wasser zugeben um die Schärfe zu lindern und die Suppe gleichzeitig
auf Esstemperatur zu bringen. Fertig.
Das funktioniert mit allen Teigwaren.
Stromersparnis ca. 90 % gegenüber der Kochanleitung. |
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Kartoffeln |
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Bei mittlerer Größe benötigen Kartoffeln nur 10 Minuten leichtes Köcheln, um
danach zehn Minuten zu ziehen. Fertig.
Für Mehligfans etwas länger kochen lassen.
Stromersparnis ca. 50% |
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Zitronen |
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Halten sich angeschnitten
nicht sehr lange. Zitronenstückchen und den Saft kann man aber in
Eiswürfelschalen einfrieren. |
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Knochen |
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Ich löse bei Koteletts die Knochen aus und werfe sie zuerst in einen
Gefrierbeutel und dann in den Gefrierschrank. Haben sich genügend gesammelt,
wird daraus ein herrlicher Fonds für eine Gemüsesuppe. Inklusive
Fleischanteil. |
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Weinreste |
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Manchmal bleibt ein Rest übrig den auch am nächsten und übernächsten Tag
keiner mehr haben will. Ab damit in einen Eiswürfelformer und in den
Tiefkühlschrank. Bei Bedarf für Soßen verwenden (Sonst muss immer eine neue
Flasche geköpft werden, die ja dann auch daran glauben muss.) |
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Grüne/Thüringer /Rohe Klöße |
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Also, ich bin auch ein Kloß- und Knödelfan.
Die Fertigpackungen für diese Kloßart haben einen Nachteil: Sie schmecken
nicht wie von Hand gemacht.
Aber der Aufwand mit Reiben, Kloßsack, gekochten Kartoffeln, Weizenin und
die ganzen Mantscherei ist auch nicht so das Wahre.
Tipp: Fertigkloßmehl wie angegeben zubereiten und frische Kartoffeln
hinzu reiben. Fertig.
Geschmack wie neu! |
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Cola |
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Manchmal trinke ich gern eine kühle Cola. Aber ob mit oder ohne Zucker, ob
light oder mit Zitrone - das ist mir alles viel zu süß. Mein Trick: Ich
schütte ordentlich Zitronensaft dazu. Die Süßmenge ist zwar noch gleich,
aber man merkt sie nicht mehr.
Inzwischen bin ich auf
die Idee gekommen, Mineralwasser dazu zu geben.
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Cappuchino |
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Peppt den einheitlich süßen Geschmack doch einfach mit löslichem
Kaffee auf. Schmeckt gleich kräftiger. (Obwohl, ich kenne jemand, der wirft
sogar noch Zucker ran!) |
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Leberscheiben |
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Gekaufte Leberscheiben sind schön dick. Manchmal zu dick. Das wabbelige
Zeugs zu schneiden macht Mühe. Ganz leicht geht es aber, wenn man die
Scheiben von beiden Seiten leicht anbrät (die werden dann dicker, härter und
schneidefreundlich) und anschließend mit einem Fleischmesser in Scheiben
trennt. Das Ganze sieht auch gleich nach mehr aus.
Gourmettip: Werft doch Champignons,
Knoblauch oder Trockenkräuter a' la Province oder Italiano mit ran. Aber
nur wenig, sonst schmeckt es nach Pizza und nicht nach Leber. Frisch
gemahlener Pfeffer erhöht die Wertigkeit. |
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Reife Melonen |
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Lust auf Wassermelone, aber ist sie auch reif? Ich schnipse immer
mit dem Zeigefinger dagegen. Je dunkler der Ton klingt (hohl) desto reifer
ist die Frucht ... |
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Hähnchen |
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Soll das Hähnchenfleisch
schön saftig bleiben, darf die Backofentemperatur nicht zu hoch sein, ca.
180°C reichen aus. Um trotzdem eine knusprig braune Haut zu erhalten, sollte
man kurz vor Ende der Garzeit das Hähnchen entweder mit Bier und Honig oder
einer starken Salzlösung einpinseln. Ich bin da mehr für Bier. |
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Soßen |
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Kartoffeln kann man auch zum Binden von Soßen verwenden: Einfach mitkochen
lassen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Das ersetzt
kalorienreiche Sahne. |
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Rosenkohl |
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Kennen Sie das? Der Rosenkohl den Sie gerade kochen schaut im Topf
schon gar aus, ist jedoch im Inneren noch zu bissfest.
Hier hilft das kreuzweise Einschneiden des Kohls am unteren Ende vor dem
Kochen, der Rosenkohl kann nun gut garen und schmeckt vorzüglich. |
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Weißes Gemüse |
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Strahlend weißen Blumenkohl oder auch Schwarzwurzeln erhält man, wenn man in
das Kochwasser eine Tasse Milch schüttet. So wird das Gemüse viel, viel
weißer, und außerdem vermindert man noch den Kochgeruch.
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Knäckebrot |
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Wer kennt das nicht: Die Scheibe auf dem sowieso zu kleinen und
formunangepassten Teller bricht beim Bestreichen: Der Trick: Zwei Scheiben
übereinander legen. |
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Eier
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Hartgekochte Eier
Eier platzen fast nie, wenn Sie im Wasserbad ein paar Minuten angewärmt
werden. Sie haben dann genügend Zeit, die Luft durch die Poren entweichen zu
lassen. Anschließend richtig wie gewohnt kochen.
Es dauert länger, aber dafür gibt's kaum Frust über geplatzte Schalen.
Meistens jedenfalls. Bei dünnhäutigen Hühnern geht's manchmal daneben.
Energiesparend: Die Eier ins kalte Wasser legen, aufkochen lassen und eine
gute halbe Stunden stehen lassen. Zwanzig Minuten tun's auch - bei
Normalgröße.
Weiche Eier
Entweder Wasser kochen und das Ei dann hineinlegen (platzt garantiert) und 5
Minuten warten oder von Anfang an: Dann sind es nur 3,5 Minuten Kochzeit.
Einpieksen ist klar.
Eigelb
Die beim Backen oder Kochen übrig bleiben, kann man hervorragend zu
Brotaufstrich machen. Eigelb in kochendem Wasser gar ziehen lassen, hacken
und mit etwas leckerem vermischen. Erst mal einfrieren geht auch.
Eiweiß
Das restliche Eiweiß aus Rezepten, die nur das Eigelb benötigen, kann
eingefroren werden. Einfach in einen beliebigen Behälter füllen und ab damit
zur Tiefkühlung. Bei Gebrauch ist das Eiweiß rasch aufgetaut und lässt sich
wie frisches Eiweiß steif schlagen.
Man kann es aber ebenso auch im Ganzen aufkochen und ebenso einfrieren. |
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Zwiebelringe
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Wenn sie schön braun und knusprig werden sollen: In Mehl wälzen. Nach
verschiedenen Versuchen bin ich auf folgendes Verfahren gestoßen: Anbraten, bis
man kurz vor dem Endergebnis steht, das man möchte. Erst dann in Mehl
wälzen. Besonders Schlaue nehmen eine Mischung aus Mehl und Semmelbrösel!
Wer es exotisch mag, der menge unter das Mehl eine Kräutermischung
(italienisch oder provinziell). |
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Zwiebelringe
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Frische Zwiebel ist oft ein wenig
aufdringlich, wenn man sie roh verspeisen will. Milder sind die großen
Gemüsezwiebeln oder die rote Sorte. Tipp: Einlegen!
Die Zwiebel in Ringe schneiden und mit den Händen fest (aus)pressen. Dann in
einem Gefäß ein wenig Öl, Essig oder Zitrone dazu, einen Hauch Zucker und
Salz - und wer sich etwas Besonderes antun möchte, der verwendet an dieser
Stelle frische oder getrocknete Kräuter nach Wahl. Am nächsten Tag aus dem
Kühlschrank holen ... |
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Knoblauchgeruch |
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Angeblich soll das helfen: Einen Teelöffel schwarzen Tee etwa eine Minute
lang kauen. Dann ausspucken.
Ich habe es noch nicht ausprobiert. Weil, wenn es schon über die Haut kommt
...
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Frikadellen |
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Besonders leckere Exemplare erhält man (neben allen anderen Varianten) wenn
man gehackte Walnüsse mit verarbeitet. |
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Suppenklößchen |
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Wenn man sowieso schon dabei ist und gerade Hackfleischteig zubereitet, kann
man leicht eine kleine Menge abzweigen. Feste kleine Klößchen formen und
einfrieren. Solls dann mal eine schnelle Suppe sein oder man sucht eine
schöne Beilage - sie ist schon fertig!
Richtig lustig aber wird es, wenn man die Klößchen in eine Eiswürfelform
quetscht. Wer hat denn schon mal in seiner Suppe Würfel schwimmen gehabt?
Oder welche die wie ein Herz oder ein
Minidonat aussehen? |
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Versalzen? |
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Verliebt? Oder einfach ein bisschen zu schwungvoll gewesen? Keine Panik!
Einfach die Suppe mit ein paar Stückchen rohen Kartoffeln noch mal
aufkochen. Die rohen Kartoffeln binden die Salzstoffe, und die Suppe ist
gerettet. (Die Kartoffeln hinterher wieder entfernen.)
Andere Lösung: Ein, zwei,
drei Eiklar in die Suppe/Soße werfen. Bindet ebenfalls das Salz. Das
Blöde dabei: Irgendwas schwimmt ja sowieso schon in der Suppe/Soße. Also
muss man die Flüssigkeit erst einmal von den Innereien trennen. Also das
erste Mal durch ein Sieb. Dann das Eiklar und aufkochen. Dann wieder das
Sieb. Aufwand ist das schon ... Aber wem es das wert ist ... |
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Fett |
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Manche mögen's fett. Manche nicht. Wer Zeit hat, kann Fett ganz leicht
aus manchem Fleischmenü entfernen: Das Fertiggericht in einem
möglichst engen Behälter einfrieren. Das Fett setzt sich hart oben ab.
Einfach abheben und wegwerfen. Man staunt, wie leicht wie viel!
Wem das zu umständlich ist,
der kann es ja mal mit Küchenpapier versuchen. Vorsichtig obenauf legen. Und schwupps - schon saugt es sich voll mit dem Dickmacher, der so gut Aroma
transportiert.
Andere nehmen so eine Fett-Weg-Kelle oder einen speziellen Ausgießer, aber
dafür war ich bisher zu geizig.
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Geruch |
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Gleich kommen Gäste und in der Wohnung riecht es wie in einer Großküche?
Hier kommt die Lösung: Auf dem Herd einfach einen Topf mit Zimt und Zucker
warm werden lassen. Wenn Ihre Gäste eintreffen, duftet es in der ganzen
Wohnung verführerisch und die Kochdünste werden überdeckt. Lüften oder
Sprayen geht natürlich auch.
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Salzwasser |
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Eigentlich hat es nur etwas mit Physik zu tun. Darum habe ich
es bisher auch immer falsch gemacht: Wasser kocht schneller, wenn man das
Salz nicht am Anfang oder später, sondern erst hinzu gibt, wenn das Wasser
kocht.
Die Probe: Salz hinzugeben kurz vor dem Kochen, also wenn sich die ersten
Bläschen gebildet haben. Die Folge: Man hat den Eindruck, als ginge alles von vorn los ... |
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