Gewuerze
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Da freut sich die Hausfrau

KOBERS KÜCHEN KNIFFE
Da freut sich die Hausfrau
und der Hausmann sowieso.


Gewürze im Essen sind wie Petting in der Liebe. Man muss sie nur geschickt einsetzen, dann steigern sie auch den Genuss. Aber wer dafür keine Sinne hat, der sollte beim Zugucken bleiben.

 

  Salz - Natriumchlorid!    
Sol - weißes Gold - ist von "Sonne" abgeleitet.
Was wir heute als Speisesalz kaufen heißt Natriumchlorid. Es wurde raffiniert.
Im üblichen Herstellungsverfahren wird das Salz maschinell geerntet, in gesättigter Lösung gewaschen und mit Gasbrennern oder in Elektroöfen getrocknet. Dabei gehen die meisten für den Zellstoffwechsel wichtigen Mineralien und Spurenelemente, z.B. Magnesium, Jod 12 und Selen, verloren.
Um die Rieselfähigkeit zu erhöhen, werden diesem NaCl chemische Stoffe hinzugefügt, wie z. B. Natriumfluorit, Kaliumjodatum und E - Nummern. Fluor wurde einst sogar als Rattengift verwendet und das raffinierte Jod erkennt der Körper möglicherweise gar nicht.
Mitte 2007 habe ich alles entsorgt und mir naturbelassenes Meersalz zugelegt. Wenn das alle ist, dann probiere ich es mal mit anderem nichtraffiniertem Steinsalz.
Achtung: Inzwischen habe ich mich weiter schlau gemacht und Entwarnung gefunden. Was da so im Web an angeblichen Wahrheiten herumgeistert, scheint einfach nur Unfug zu sein. Beim Meersalz bin ich trotzdem geblieben.
 Bunter Pfeffer  

Ich verwende Pfeffer nur frisch gemahlen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, in die Pfeffermühle auch andere Gewürzkörner zu füllen: Piment, Kümmel, Koriander, Wachholder.
 Koriander Koriander  

Ein zärtlicher Kuss für Wild - ich werfe einen halben Teelöffel gerebbelten Koriander immer an Wildgerichte.
  Zitrone  

In zunehmendem Maß habe ich die geraspelte Zitronenschale als Gewürz entdeckt. Das gibt manchem Salat ein besonderes Geschmackserlebnis. Dass die unbehandelten Zitronen reichlich teuer sind, wird durch das Erlebnis wieder wettgemacht.
Liebstöckel  Liebstöckel - Maggikraut

Frisches Maggikraut waschen und die Blätter so in einen Gefrierbeutel wickeln, dass eine schmale Wurst entsteht. Ab damit in die Kühltruhe. Bei Bedarf den Beutel nehmen, das gefrorene Kraut mit den Fingern zerdrücken. Das ergibt jetzt kleine Krümelchen. Entnehmen und z.B. an Geschnetzeltes geben. Eine Delikatesse!
Problem: Dieses Gewürz gibt es frisch in keinem Supermarkt. Die getrockneten Blätter sind nur halb so gut. Ich beziehe es von einer Hobbygärtnerin, die sich im Übrigen mit Erfolg der Trennkost verschrieben hat .

Bohnenkraut  Bohnenkraut

Dieses in Mitteleuropa wenig benutzte Gewürz kommt in meiner Küche wohl am häufigsten vor. Man nehme es z. B. für: Suppen, an Beefsteaks oder zum Würzen von Pökelfleisch, Königssalami usw. usw.
Milch

Kocht doch mal die (geschälten) Kartoffeln anstelle in Wasser pur in einer Flüssigkeit, die zu 70-80 Prozent aus Milch besteht. Genuss vorprogrammiert.
   Ingwer

Ich halte  Ingwer frisch für eine Wunderwurzel. Weniger wegen des Geschmacks - mehr wegen der positiven Wirkungen auf den Organismus. Die Wurzel (kg ca. 5€ ) schmeckt aromatisch, zitronig und leicht scharf.
Man probiere geraspelten Ingwer an Gemüsesuppen. Ein Gedicht, wer das mag. Ich schnipsele ihn auch gern auf Wurstbrötchen oder Frischkäse oder Tomate oder ...  
Einen Versuch ist es allemal wert. Man kann es immer noch wegwerfen oder die Nase rümpfen, wenn es einem doch nicht schmeckt.

Inzwischen rasple ich Unmengen an Ingwer an meine selbst verfeinerten Gemüsesäfte.
Siehe Rezepte.
Tipp: Da Ingwer desinfizierend und  überhaupt biologisch aktiv ist (man spricht ihm sogar Metastasenbekämpfung zu), bewirkt es bei ausreichender  Menge in kurzer Zeit  Magenwunder. Etwas Besseres gegen  z.B. Sodbrennen gibt es nicht..
Ingwerpulver als Gewürz mag interessant sein,  ist aber biologisch fast wirkungslos.

 

 

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