Spirulina
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Spirulina: Ein Algenkonzentrat

 hat entgiftende Wirkung (Toxine, Stoffwechselschlacken, Schwermetalle)
●  schützt vor freien Radikalen und wirkt als Antioxidants
●  stärkt die Immunabwehr
●  wirkt auch als Antiallergikum
●  fördert die Energiebereitstellung in den Zellen
●  unterstützt den Abbau von Fetten
●  senkt den Blutdruck
●  Leberschutz (es scheint möglich, die Heilung von Hepathitis zu fördern)
●  wirkt positiv auf Darmflora
●  beeinflusst Arteriosklerose positiv
●  wirkt synergistisch auf Stoffwechsel durch Bereitstellung zahlreicher Vitamine und Mineralstoffe

Das Algenkonzentrat hat Hochkonjunktur. Wer es nicht vertreibt, zweifelt die Wirkung an - alles sei nicht wissenschaftlich belegt!
Lassen wir also einfach (unabhängig von tatsächlichen wissenschaftlich gesicherten Untersuchungen) unseren Verstand wirken und schauen uns an, was so alles drinsteckt, in den grünen Tabletten.

Spirulina (ein Algenkonzentrat), so wird behauptet, enthalte mehr als 100 synergistische Nährstoffe und die meisten Vitamine.
Dazu gehören Enzyme, Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Mangan, Selen, Eisen (über 50% mehr als z.B. in Spinat) oder die Aminsäuren Methonin, Lysin und Prolin u. a., Vitamin Beta-Karotin (wird in Vitamin A umgewandelt. Zu hohe Dosen von künstlichem Vitamin A wirken giftig), Vitamin E (mit ca. 50% höherer Wirksamkeit als synthetisches Vitamin E), Vitamin D, Vitamin B12 (Spirulina enthält etwa 200% mehr B12 als z.B. Leber),  essenzielle Gamma-Linolen-Fettsäuren usw.

Von 46 essenziellen Nährstoffen, die nach heutigem Stand der Wissenschaft entscheidender Grundbedarf des Organismus sind, fehlen nur zwei: Cholin und Vitamin C. Es ist außerdem die reichhaltigste natürliche pflanzliche Eiweißquelle.

Fasst man das alles zusammen, dann findet man heraus, dass sich in Spirulina eine gelungene Kombination natürlicher Antioxidanten befindet. Da es sich um ein Komprimat aus einer Pflanze handelt, wirken also alle diese Inhaltsstoffe natürlich zusammen und nicht für sich isoliert wie künstlich hergestellte Vitamine. Außerdem - sie bewirken häufig eine verbesserte Nähstoffaufnahme aus anderen Lebensmitteln.

Das kann dramatisch positive Folgen haben:
Das Immunsystem wird nachhaltig stimuliert. Die Darmflora entwickelt sich positiv. Der Organismus wird entgiftet (u. a. durch das enthaltene Chlorophyll),  der Kreislauf gestärkt. Man geht davon aus, dass auf diesem Wege auch auch Krebszellen bekämpft oder abgewehrt werden.

So hilft Spirulina unter anderem bei chronischen Beschwerden, Energiemangel, Eisen- und Eiweißmangel,  Krebs, Bestrahlungsschäden, Bluthochdruck, Allergien, Diabetes, Magen-Darm-Beschwerden, Vitamin- und Mineralstoffmangel, Schwermetallbelastung, Muskelschwund, Hepatitis, Anämie, trägem Stoffwechsel, Herz- und Kreislauferkrankungen, Übersäuerung, Cellulitis, Übergewicht, Untergewicht, Müdigkeit, Menstruationsbeschwerden, Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten.  Eine ganz schöne Menge, was?

Eine ähnliche Wirkung zeigt auch Ginseng.

Ein Wundermittel?

So scheint es.
Aber führen wir es einfach auf den Ursprung zurück: Unser Körper erhält durch unsere Nahrung nicht mehr das, was er ständig braucht. Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse sinkt dramatisch. Langzeitfolgen sind vorprogrammiert. Spirulina macht nichts anderes, als uns das zu geben, was wir brauchen, um gesund zu bleiben - oder wieder zu werden.

Es sollte also nicht kurmäßig angewandt werden, sondern ständiger Begleiter sein.

Bei Einnahme von Spirulina erfolgt ein nachhaltiger Entgiftungsprozess. So wird es behauptet. Die zwei Hauptorgane metabolischer Entgiftung im Körper sind die Leber und die Nieren. Die Leber filtert Verschmutzungen aus dem Blut und deponiert viele davon im Verdauungstrakt, indem sie durch die Galle abgesondert werden. Ein Problem ist, dass viele Gifte im Darm-Trakt durch unser Körpersystem absorbiert werden.

Zwei Aminosäuren, Methionin und Cysteined, diese natürlichen Substanzen sind nicht nur lebenswichtig und eine wichtige Komponente der Proteine in unseren Körpern, sondern sie unterstützen auch eine gute Leberfunktion und reinigen den Körper. Sie enthalten eine Gruppierung in ihren Molekülen, die Schwefel enthalten, der die natürliche Fähigkeit besitzt, Toxine zu binden und dem Körper zu helfen, diese auszustoßen.

Ebenso wie die Aminosäuren, verbinden sich die Alginate, während sie durch den Verdauungstrakt wandern, mit giftigen Metallen wie Aluminium, Strontium, Zinn, Kadmium, Quecksilber und Blei und werden ausgeschieden.

Bei manchen Menschen wird dieser positive Prozess jedoch durch anfängliche Mattigkeit oder sogar scheinbares Unwohlsein begleitet. Andere spüren nichts davon.

Aber wie dem auch sei: Es ist schon ratsam, ärztlichen Rat einzuholen, wenn der Körper nicht das tut, was man wünscht. Weil die Wunder einfach nicht eintreten werden, wenn der Stoffwechsel richtig durcheinander geraten ist. Es unterstützt, es hilft, es unterstützt die Heilung - aber Wunder kann es eben auch nicht.

Durchschnittliche Nährstoffanalyse

 

 

 

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