● wirkt vor allem
positiv im Magen-Darm-Trakt ● gegen Übelkeit und Erbrechen ● vorbeugend gegen Rheuma-, Krebs- und Erkrankungen der
Herzkranzgefäße ● positive Beeinflussung des Stoffwechsels ● fördert Gallensekretion
Bei Ingwer handelt es sich um den Wurzelstock einer
Pflanze, die in den meisten tropischen Ländern vorkommt. Die Anwendung
von ingwerhaltigen Arzneimitteln oder Zubereitungen kann bei Übelkeit,
Erbrechen und Kinetosen, also bei der Reisekrankheit, erfolgen. Zusätzlich
können Schwindelgefühle mit Ingwer behandelt werden.
Andere Anwendungen
von Ingwer umfassen die Anregung des Appetits und allgemein die
Unterstützung der Verdauung. In der Ayurvedischen Medizin wird Ingwer in der
Migränebehandlung angewendet.
Daneben werden
die Urinausscheidungen gefördert, Gasansammlungen behoben, die
Gallensekretion sowie der Gallenabfluss normalisiert. Dass die Behebung all
dieser Leiden schließlich Stoffwechselstörungen beseitigt, ist nur eine
natürliche Folge. Ingwer kann vorbeugend gegen Rheuma-, Krebs- und
Erkrankungen der Herzkranzgefäße wirken.
Ingesamt beeinflusst
Ingwer den Stoffwechsel positiv.
Vermutlich haben die im Ingwer enthaltenden Inhaltsstoffe Shogaole und
Gingerole eine antiemetische (dem Brechreiz entgegenwirkende) Wirkung. Über
den Wirkungsmechanismus von Ingwer gibt es keine genauen Erkenntnisse.
Patienten mit
Gallensteinen sollten Ingwer nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.
Ingwer roh essen ist
nicht jedermanns Sache.
Er hat einen frisch zitronenähnlichen, aber sehr
scharfen Geschmack. Also eignet er sich mehr als Beigabe z. B. für Suppen,
Gemüse oder in Salate. Ich trinke ihn zusammen mit Gemüsesaft
(siehe Rezepte)
oder belege Matjeshering oder Tomaten mit Ingwerscheiben. Auch zusammen mit
Käse oder Wurst mundet er vorzüglich
Man bekommt ihn in jedem
Supermarkt (nicht Aldi und Co). Ist eine merkwürdig verknotete Wurzel. |