
Ginseng
Ginseng ist eines der
ältesten Natur-Arzneimittel. Der Name von der Form der Wurzel her, die
manchmal an einen Menschen erinnert: Ginseng bedeutet im Chinesischen
"nackter Mensch".
● wirkt als Antioxidants und
schützt vor freien Radikalen
● stärkt die Immunabwehr
● fördert die Energiebereitstellung in den Zellen
● unterstützt den Abbau von Fetten
● senkt den Blutdruck
● Leberschutz
● beeinflusst Arteriosklerose positiv
● wirkt stark ausgleichend auf Stoffwechsel
● hemmt das Metastasenwachstum
● hilft den LDL-Cholesterinwert zu senken
● hilft bei Diabetis
Ginseng scheint ein
ähnlich universelles Überlebensmittel zu sein wie Spirulina.
Ginseng wirkt harmonisierend auf den gesamten Organismus, beeinflusst
den Leberstoffwechsel positiv, stärkt das Immunsystem, fördert den Aufbau
von Körpereiweiß, besitzt Anti-Stress-Effekte, ist ein Kraftspender bei
Erschöpfung, hilft bei Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Diabetes, regt den
Stoffwechsel an, reguliert den Blutfettspiegel und senkt den Blutdruck.
Ginseng kann bei chronischen Atemwegserkrankungen die Genesung
beschleunigen.
Wie
Spirulina ist es kein Arzneimittel gegen Krankheiten. Ginseng ist vielmehr ein Mittel
für eine bessere Gesundheit. Das hängt mit den synergistisch wirkenden
Inhaltsstoffen zusammen: Viele Vitamine (den B-Komplex, B1, B2, B12, C und
Folsäure), Enzyme (Amylase, Phenolase), Aminosäuren, Peptide, Sterine,
Fettsäuren (Panaxsäure), ätherische Öle, sowie hochaktive Ginsenoside aus
der Gruppe der Saponine, die direkt auf die Synapsen des Großhirns wirken.
Ginseng enthält außergewöhnlich viele Mineralien und Spurenelemente. Unter
allen natürlichen "Entgiftern" hat Ginseng den höchsten Anteil an Selen,
Germanium, (dessen Bedeutung für den menschlichen Körper offensichtlich
größer ist als man bisher annahm) und Maltol (zur Blutreinigung). Außerdem
auch Kalium, Calzium, Magnesium, Fluor, Phosphor, Eisen und Zink.
Medizinische Wirkung
entfalten besonders die Ginsenoside:
Sie gehören chemisch gesehen zu der Stoffgruppe der Saponine die seit langem
bekannt sind, aber im Ginseng konnten jedoch weitere Saponine gefunden
werden, die bisher noch nirgendwo sonst nachgewiesen wurden. Nicht die Menge
der im Ginseng enthaltenen Wirkstoffe, vielmehr ihr Verteilungsverhältnis
innerhalb der Wurzel, entfaltet die spezielle Wirkung auf den ganzen Körper.
Um diese außergewöhnliche
Art der Ginseng-Wirkung, die selbst unter Heilpflanzen einmalig ist,
deutlich zu machen, hat man den Begriff "Adaptogen" geprägt. Im Prinzip
handelt es sich um eine Unterstützung und Stärkung der Widerstandskräfte des
Körpers, wobei die Art der Störung von untergeordneter Bedeutung ist. Die
Abwehrwirkung verläuft im Sinne einer Normalisierung, indem nämlich
vorliegende Funktionsminderungen gebessert, Überfunktionen dagegen
zurückgenommen werden.
Bei Funktionsstörungen der Leber kann Ginseng dieses Organ bei seiner Arbeit
unterstützten. Ginseng bietet der Leber in Schutz vor
Vergiftungen und kann einer bereits geschädigten Leber helfen, sich
schneller zu regenerieren. Wie pharmakologische Untersuchungen gezeigt
haben, gilt dies auch für Vergiftungen mit Lösungsmitteln und Alkohol. Bei
Einnahme von Ginseng wird Alkohol in der Leber schneller abgebaut und
giftige Stoffwechselendprodukte schneller eliminiert.
Ginseng stärkt das Herz- Kreislaufsystem, verbessert die Durchblutung (auch
die des Herzmuskels) und wirkt regulierend auf den Blutdruck.
Bei pharmakologischen Versuchen wurde zunächst festgestellt, dass sich mit
bestimmten Ginsenosiden zu hohe Blutdruckwerte absenken und lassen zu
niedrige Blutdruckwerte anheben (es entsteht eine Selbstregulierung).
Hauptrisikofaktoren für das Entstehen einer Arteriosklerose sind ein ständig
erhöhter Blutdruck, erhöhte Blutfettspiegel und bestimmte Störungen
im Blutgerinnungssystem (Thrombosegefahr). Wie es scheint, besitzt Ginseng
Eigenschaften, die alle 3 dieser krankmachenden Faktoren günstig
beeinflussen. Es zeigt sich, dass Ginseng nicht nur erhöhte
Cholesterin und Triglyceridwerte im Blut senken kann. Parallel dazu erhöht
sich der Wert des HDL-Lipid (High Density Lipoprotein), das für seine
Schutzwirkung vor Arteriosklerose bekannt ist. Cholesterin unter Einfluss
von Ginseng wird im Körper schneller umgesetzt und ausgeschieden.
Untersuchungen zeigen,
dass sich nicht nur die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten),
sondern auch deren Gehalt an Hämoglobin unter Einnahme von Ginseng erhöhte.
Die roten Blutkörperchen sind für den lebenswichtigen Sauerstofftransport
verantwortlich. Gleichzeitig zur Vermehrung der roten Blutkörperchen stieg
auch die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) an, die für die
Infektabwehr (Immunsystem) zuständig sind.
Ginseng scheint aufgrund seiner vielfältigen Wirkungseigenschaften positiven
Einfluss auf zahlreiche Stoffwechselvorgänge zu nehmen. Es wurden nicht nur
günstige Auswirkungen auf den Kohlehydrat- und Eiweißstoffwechsel sondern
auch auf den Fettstoffwechsel beobachtet.
Ginseng unterstützt die körpereigene Insulin-Bildung und verbessert die
Verdauung, da sich die Beweglichkeit von Magen und Darm unter Ginseng
erhöht.
Es ist in Kapseln (in
unterschiedlicher Dosierung) und als Getränk erhältlich. Es scheint, als sei
für eine positive Wirkung die Einnahme von etwa 1 Gramm täglich notwendig. |