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Als Kind
fiel mir ein Heftroman mit dem Titel: "Die Stunde Null" in die Hände. Ein
SF-Roman. Seitdem bin ich diesem Genre verfallen.
Science Fiction ist facettenreich. Jede Spielart hat ihre Anhänger
gefunden. Manche verwechseln SF mit unverständlicher Beschreibung künftiger
wissenschaftlicher Entwicklungen, manche mit Blödsinn.
Sicher, Technik und Entwicklung sind ein Teil des Gerüstes, was diese Genre
ausmacht. Aber es ist nur Beiwerk, Verfremdung und die Entführung des Lesers
in eine bis dahin unbekannte Umgebung.
Dazwischen fließt warmes Blut. Die SF stellt Menschen mit ihren Schicksalen
dar. Sie schildert uns den gewöhnlichen Alltag von einer ganz anderen
Seite, macht ihn bunt und schillernd und interessant. Und sie macht vor
allem nachdenklich, denn sie hat die Möglichkeit, auf besondere Weise den
Finger auf irrationale, wunde Entwicklungen zu legen, die in uns und um uns
herum stattfinden.
Der eine Autor kann des besser, der andere schlechter und - zugegeben
- manch Einer liefert mehr lexikalische Interpretationen.
Ich bin Anhänger der Kurzgeschichte. Der Romanschreiber verfällt oft in den
Zwang, ausschweifend zu werden, ohne dass die Notwendigkeit dazu besteht.
Wenngleich ich manchen Roman einfach toll finde. Aber was soll's: Unter
Autoren werden ausschließlich deutsche zu finden sein.
Diese Seite ist ein weiteres
kleines Abbild von dem, was den Kober u. a. interessiert, wo er sich in
seiner Freizeit so tummelt.
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